Rotterdam Action – Part I

Nun sind schon ein paar Tage vergangen, seitdem wir einen Kurztrip nach Rotterdam unternommen hatten. Muss ich doch glatt in meinem Gedächtnis kramen was wir so alles gemacht habe. Doch wie kommt man überhaupt darauf nach Rotterdam zu fahren? Viele denken bei dieser Stadt an eine Industriestadt, da man immer nur den riesigen Hafen in Verbindung mit dem Namen bringt. Warum fährt man denn nicht nach Amsterdam wenn es schon nach Holland geht?
Wir hatten ein Reisemagazin in der Hand, in welcher ein Kurztrip nach Rotterdam als Titelartikel beschrieben war. Wow…es wird vom Manhattan Europas gesprochen, was natürlich schon eine Ansage ist.
Ehrlich gesagt kannte ich Rotterdam vorher auch nicht so als modern und erst als ich Fotos zur Stadt sah hatte ich ein Bild vor Augen. Ach das ist Rotterdam? Viele Dinge waren mir bekannt, habe ich aber irgendwie nicht mit Rotterdam in Verbindung gebracht.
Was macht man also am Besten? Man packt seine Koffer und macht sich einfach selbst ein Bild…

Unser Hotel war echt super zentral gelegen. Wir konnten alles zu Fuß erkunden und waren nicht auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen. Direkt am alten Hafen gelegen konnten wir unseren 1. Tag beginnen. Hier hat man die alten Holzfischerboote direkt neben neuen Hochhäusern liegen. Ein gewisser Kontrast…aber irgendwie auch cool. Sobald kleine Kanäle durch eine Stadt fließen verbreitet dies für mich immer einen gewissen Charme.

Gegenüber vom Maritim-Museum entdeckte ich dann diese abgefahrene Statue und fand die Kombi irgendwie recht fotogen.

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Objektiv:   18.0-35.0 mm f/3.5-4.5     Brennweite:   32 mm
Blende:   f/11.0     Belichtungszeit:   8 s
ISO:   50     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Unser eigentliches Ziel war jedoch ein ganz anderes. Wir wollten in die Markthalle von Rotterdam. Ein ziemlich abgefahrenes Gebäude in der Form eines Bogens, die Stirnseiten komplett verglast und im riesigen Innenbereich gibt es Leckereien ohne Ende. Hier findet man alles was das Herz begehrt…von Backwaren, über Gewürze, Weine bis hin zu richtigen Restaurants. Eigentlich ganz spannend sich das Ganze mal anzuschauen und einfach zu schlendern. Ich glaube jedoch fast, dass es etwas mehr touristisch angehaucht ist und sich die Einheimischen hier wohl eher weniger tummeln.

EXIF

Objektiv:   18.0-35.0 mm f/3.5-4.5     Brennweite:   18 mm
Blende:   f/9.0     Belichtungszeit:   1/30 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

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Objektiv:   18.0-35.0 mm f/3.5-4.5     Brennweite:   24 mm
Blende:   f/6.3     Belichtungszeit:   1/25 s
ISO:   800     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Schaut man dann and die extrem hohe Decke, erblickt man das übergroße Deckengemälde. Auf alle Fälle lohnt es sich aber die ein oder andere Leckerei zu probieren 🙂

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Objektiv:   18.0-35.0 mm f/3.5-4.5     Brennweite:   18 mm
Blende:   f/8.0     Belichtungszeit:   1/60 s
ISO:   800     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Für uns ging es einfach weiter durch die Innenstadt…vorbei an den verschiedensten Geschäften in Richtung Bahnhof. Auf dem Weg dorthin entdeckte ich dann dieses coole Hochhaus, welches ich aufgrund der runden Form natürlich interessant fand. Wir hatten wirklich Top Wetter…blauen Himmel und fast! keine Wolke. Schön war dann auch der Licht/Schatten Verlauf aufgrund des Sonnenstandes.

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Objektiv:   35.0 mm f/1.4     Brennweite:   35 mm
Blende:   f/9.0     Belichtungszeit:   1/320 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

EXIF

Objektiv:   35.0 mm f/1.4     Brennweite:   35 mm
Blende:   f/9.0     Belichtungszeit:   1/320 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Am Bahnhof angekommen staunte ich nicht schlecht. Die Dachkonstruktion ist echt abgefahren und ziemlich riesig. Sogar so riesig, dass ich das komplette Gebäude nicht mit meinen 18mm an FX auf ein Foto bekommen habe 😀

Aber keine Angst…von diesem Ort bekommt ihr dann in den nächsten Teilen noch mehr Bilder!

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Objektiv:   18.0-35.0 mm f/3.5-4.5     Brennweite:   18 mm
Blende:   f/6.3     Belichtungszeit:   2 s
ISO:   400     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Für uns ging es dann erstmal zurück in Richtung Hotel. Unterwegs haben wir uns dann noch die verschiedensten Sachen angeschaut…

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Objektiv:   18.0-35.0 mm f/3.5-4.5     Brennweite:   26 mm
Blende:   f/9.0     Belichtungszeit:   1/320 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

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Objektiv:   50.0 mm f/1.4     Brennweite:   50 mm
Blende:   f/8.0     Belichtungszeit:   1/400 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Wirklich abgefahren sind auch die Kubushäuser. Dies sind auf die Ecke gekippte Würfel, welche auf einer Säule stehen. In diesen sind knappe 100m2 Wohnungen mit 3 Etagen. Irgendwie unvorstellbar, wenn man außen steht. Allein durch die ganzen Schrägen geht ja enorm viel Fläche verloren.
Entworfen hat diese Gebäude der Architekt Piet Blom.
Man kann sich auch ein Musterhaus live anschauen…jedoch war uns die Schlange zu lang und irgendwie soll man auch nach 3 Minuten wieder draußen sein. Wir haben also die Finger davon gelassen.

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Objektiv:   18.0-35.0 mm f/3.5-4.5     Brennweite:   18 mm
Blende:   f/5.6     Belichtungszeit:   1/50 s
ISO:   200     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Leider habe ich sonst nicht wirklich spannende Perspektiven gefunden. Die Innenhöfe ansich fand ich nicht ganz so fotogen!

Nach einer Stärkung stieg die Vorfreude immer mehr. Wir wollten uns natürlich noch die Skyline am Abend anschauen. Zuerst noch über die Erasmusbrücke, das Wahrzeichen der Stadt besichtigen.

Direkt daneben befindet sich das Gebäude de Rotterdam, was aufgrund seiner verschobenen Gebäudeblöcke ein wenig an Tetris erinnert. Ich hatte auch schon Bilder mit einer Aussicht vom de Rotterdam gesehen, doch ich weiß nicht genau wie der Zugang war…bei uns wollten die Aufzüge einfach nicht nach oben fahren!

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Objektiv:   18.0-35.0 mm f/3.5-4.5     Brennweite:   29 mm
Blende:   f/11.0     Belichtungszeit:   1 s
ISO:   50     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Beim Laufen über die Brücke zum Spot konnten wir schön den Sonnenuntergang hinter der Stadt beobachten und gleichzeitig den großartigen Bau der Brücke bestaunen.

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Objektiv:   18.0-35.0 mm f/3.5-4.5     Brennweite:   35 mm
Blende:   f/11.0     Belichtungszeit:   1/60 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Denn es ist wirklich imposant unter dem 139m hohen  Pylon zu spazieren. Aufgrund der geschwungenen Form und der weißen Farbe, erinnert die Brücke irgendwie an einen Schwan und trägt daher auch den Spitznamen „de zwaan“ (Der Schwan).

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Objektiv:   18.0-35.0 mm f/3.5-4.5     Brennweite:   24 mm
Blende:   f/11.0     Belichtungszeit:   78 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Für mich ging es dann noch weiter bis aufs Ufer vom Stadtteil Katendrecht. Ich habe den Stadtteil nur am Abend gesehen, doch es wirkte auch ziemlich cool. Kleine süße Häuser mit Boutiquen, eine alte Fabrikhalle, welche auch als Markthalle umfunktioniert wurde…irgendwie etwas alternativer. Dort genoss ich dann die Aussicht auf die Skyline von Kop van Zuid, die Erasmusbrücke und wartete auf die Dämmerung.

EXIF

Objektiv:   18.0-35.0 mm f/3.5-4.5     Brennweite:   24 mm
Blende:   f/11.0     Belichtungszeit:   10 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

EXIF

Objektiv:   18.0-35.0 mm f/3.5-4.5     Brennweite:   27 mm
Blende:   f/10.0     Belichtungszeit:   30 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Auf dem Rückweg habe ich dann auch noch einige Aufnahmen gemacht. Mittlerweile war die blaue Stunde eigentlich vorüber…es war super dunkel und der Kontrast zu den beleuchteten Gebäuden war Horror. Als ich das Ausgangsmaterial sah, dachte ich eig. ich könnte es vergessen. Doch ein Hoch auf die Nikon D750 – was ein Dynamikumfang…wahnsinn was man hier noch aus den RAW Aufnahmen heraus holen konnte!

EXIF

Objektiv:   18.0-35.0 mm f/3.5-4.5     Brennweite:   18 mm
Blende:   f/9.0     Belichtungszeit:   30 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

EXIF

Objektiv:   18.0-35.0 mm f/3.5-4.5     Brennweite:   18 mm
Blende:   f/8.0     Belichtungszeit:   30 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

EXIF

Objektiv:   18.0-35.0 mm f/3.5-4.5     Brennweite:   18 mm
Blende:   f/8.0     Belichtungszeit:   30 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

EXIF

Objektiv:   18.0-35.0 mm f/3.5-4.5     Brennweite:   26 mm
Blende:   f/7.1     Belichtungszeit:   30 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

EXIF

Objektiv:   18.0-35.0 mm f/3.5-4.5     Brennweite:   20 mm
Blende:   f/8.0     Belichtungszeit:   30 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Ziemlich beeindruckend war auch der Rückweg über die Erasmusbrücke…besonders cool ist hier der Asphalt, welcher im Abendlicht der Scheinwerfer zu glitzern beginnt!

Anbei dann noch eine SW Umsetzung von mir. Dieses Bild ist bei Nacht entstanden…ich habe einfach die ISO hoch gedreht und aus der Hand geknipst. In gewisser Weise wollte ich die D750 mal testen. Absolut Top Bildqualität. Ab sofort nehme ich nie wieder ein Stativ mit…wie cool ist das denn?!

Nein quatsch…das natürlich noch nicht, doch die Bildqualität lässt echt keine Wünsche offen!

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Objektiv:   18.0-35.0 mm f/3.5-4.5     Brennweite:   28 mm
Blende:   f/4.5     Belichtungszeit:   1/20 s
ISO:   2000     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Nach dem vielen Laufen ging es dann schon am 1. Abend ziemlich kaputt ins Bettchen, jedoch mit der Vorfreude auf die weiteren Tage in dieser Stadt…Wie das halt immer so ist bei diesen Städtetrips. =)

10 Gedanken zu „Rotterdam Action – Part I“

    1. Danke Matthias!!!
      Ja echt erstaunlich, dass solch eine Großstadt völlig falsch eingeschätzt wird.
      Meist kam auch etwas Skepsis, wenn man erzählt hat wo man hin fährt! 😀

    1. Hey Liane, schön von dir zu hören 🙂
      Freu mich immer über Kommentare und wenn ich sogar noch etwas Reisefieber hier wecken kann…umso besser! Preislich ist die Stadt auch vollkommen io. Bei den zentralen Hotels kann man nicht meckern und Essen ist auch ganz normal!

      Grüße,
      Steve

  1. Hallo Steve,
    supertolle Fotos!!!!
    Ok, Amsterdam kennt man halt! Aber ich wäre nie auf die Idee gekommen, nach Rotterdam zu fahren! Hat sich aber dank Deiner Bilder gerade geändert!

    1. Servuz Judith,

      schön von dir zu hören! Freut mich auch dass dir die Bilder gefallen!
      Ich muss ja zugeben, dass ich noch nie in Amsterdam war. Außer am Flughafen, aber das zählt nicht! =)
      Ich hab mir einfach direkt mal Rotterdam gegeben und bin super froh. Der kleine Einblick hat mir echt gefallen.

      Grüße,
      Steve

  2. Sehr schön! Hatte deine Fotos aus Rotterdam und allg. deinen Blog noch garnicht auf dem Schirm 😉
    Beim nächsten Mal auch unbedingt die wenigen verbliebenen Reste der Altstadt angucken, wenn noch nicht gemacht.

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