The Arctic Adventure – Lofoten // Part V

Unser winterliches Abenteuer geht so langsam zu Ende. Der fünfte Tag ist angebrochen und gleichzeitig war es quasi unser Abreisetag, denn wir mussten noch die Strecke nach Harstad zurücklegen. Genau das wollten wir nutzen, noch einige Locations östlich von Ballstad anpeilen.

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The Arctic Adventure – Lofoten // Part IV

Wieviel Grad sind bei euch aktuell…so 25-30°C? Habt ihr dann überhaupt noch Bock auf Winterfotos?!
Wahrscheinlich nicht…aber es ist mir egal. Ich habe noch 2 Artikel zu unserem Lofoten Trip offen und die knall ich euch jetzt auch noch auf den Tisch…schließlich wollen wir ja auch nicht bis zum nächsten Winter warten oder? Wobei in Nordnorwegen dauert es gar nicht mehr so lang 😀

Okay…also zurück auf die Lofoten, wir haben Anfang März und sind nun unseren 4. Tag auf der Inselgruppe. Es war ein besonderer Tag, soviel kann ich sagen…doch dazu später mehr.
Unser eigentliches Tagesziel lag am Ende der Lofoten, genauer gesagt in Reine wie am Tag zuvor. Auf den Weg dorthin haben wir dann nochmal einen Abzweig genommen und wollten uns den malerischen, kleinen Fischerort Nusfjord anschauen.

Auf dem Weg dorthin war dann dieses abgefahrene Gesteinsmassiv genau vor unseren Augen.

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Objektiv:   24.0 mm f/1.4     Brennweite:   24 mm
Blende:   f/1.4     Belichtungszeit:   1/4000 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Mein eigentlicher Plan…wir sind hier mitten im Nirgendwo…mal gucken wie hoch ich da mit der Drohne komme. Ich war so auf 380m und habe bei weitem kein Ende von dem Berg gesehen. Da die Drohne auf 500m begrenzt ist, sah ich auch keine Chance mehr bis zum Grat zu kommen. Aber einen kleinen Blick nach unten kann man doch riskieren oder?!

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Objektiv:   26.3 mm f/2.2     Brennweite:   4.7 mm
Blende:   f/2.2     Belichtungszeit:   1/2500 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Auto exposure

Der Ort Nusfjord ist echt herrlich und wir haben hier ganz gemütlich die Zeit verbracht. Wer genug Geld unterm Kopfkissen hat und auf der Suche nach einer neuen Bleibe ist…es werden gerade genau solche Fischerhütten neu gebaut. Schöne 20m2 und knappe 250k€, eigentlich ein guter Kurs, wenn ihr mich fragt.

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Objektiv:   24.0 mm f/1.4     Brennweite:   24 mm
Blende:   f/1.8     Belichtungszeit:   1/3200 s
ISO:   50     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Vor allem der Hafen kann sich sehen lassen…

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Objektiv:   18.0-35.0 mm f/3.5-4.5     Brennweite:   18 mm
Blende:   f/8.0     Belichtungszeit:   1/200 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

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Objektiv:   18.0-35.0 mm f/3.5-4.5     Brennweite:   35 mm
Blende:   f/8.0     Belichtungszeit:   1/200 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

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Objektiv:   18.0-35.0 mm f/3.5-4.5     Brennweite:   20 mm
Blende:   f/8.0     Belichtungszeit:   1/320 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Okay, kommen wir nun zur eigentlichen Geschichte des Tages. Wir wollten den Reinbringen bezwingen. Ich habe im Vorfeld viel über diesen Berg gehört und gelesen. Wir hatten auch mit anderen Leuten gequatscht, welche erst vor kurzem oben waren und alle waren der Meinung wir brauchen einen Guide. Doch dafür war es leider zu kurzfristig und wir hatten noch immer kein Equipment dabei. Unsere Wanderschuhe waren das einzige Hilfsmittel.

Im Endeffekt haben wir es dann probiert und wollten am Berg entscheiden wie es ausschaut. Mittlerweile kannte ich ja auch den steilen Ballstadheia vom Vortag. Doch die Bedingungen waren leider deutlich schlechter. Es war ziemlich steil, krass, aber bis dahin machbar…zum Teil auf allen Vieren. Bei knapp der Hälfte (ca. 250m) kamen wir dann an ein großes Eisfeld, wir hingen mitten am Berg und hinter uns ging es genau diese Höhenmeter auch wieder runter. Ich schaute hinab, klammerte mich am Berg fest…suchte oben nach einer Möglichkeit und in dem Moment stand für mich fest..ABBRUCH!

Man darf den Rückweg nicht vergessen. Von oben sieht man den Weg hinunter deutlich schlechter. Selbst der Weg nach oben wäre lebensmüde gewesen. Ein falscher Tritt und man wäre weg gewesen und hätte wahrscheinlich nie wieder Grip gefunden.

Leider habe ich kein Foto für euch. Doch ich möchte einfach nochmal mitgeben, dass es wichtigere Dinge gibt und man sich stets über die Gefahren bewusst sein sollte. Ich habe mich an dieser Stelle einfach auf mein Gefühl verlassen.

Natürlich war damit unser Tagesziel dahin…wir haben dann einfach bei der mega geilen Lichtsituation am Straßenrand halt gemacht und  geknipst was das Zeug hält.

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Objektiv:   18.0-35.0 mm f/3.5-4.5     Brennweite:   32 mm
Blende:   f/11.0     Belichtungszeit:   1/80 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

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Objektiv:   18.0-35.0 mm f/3.5-4.5     Brennweite:   18 mm
Blende:   f/11.0     Belichtungszeit:   1/60 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

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Objektiv:   70.0-200.0 mm f/2.8     Brennweite:   70 mm
Blende:   f/11.0     Belichtungszeit:   1/160 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

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Objektiv:   70.0-200.0 mm f/2.8     Brennweite:   70 mm
Blende:   f/3.2     Belichtungszeit:   1/3200 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Zeit nochmal die Drohne in die Luft zu schicken und ich konnte endlich das Foto machen, welches ich im Kopf hatte.

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Objektiv:   26.3 mm f/2.2     Brennweite:   4.7 mm
Blende:   f/2.2     Belichtungszeit:   1/370 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Auto exposure

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Objektiv:   26.3 mm f/2.2     Brennweite:   4.7 mm
Blende:   f/2.2     Belichtungszeit:   1/350 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Auto exposure

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Objektiv:   26.3 mm f/2.2     Brennweite:   4.7 mm
Blende:   f/2.2     Belichtungszeit:   1/850 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Auto exposure

Der Sonnenuntergang war der Knaller. Wir hatten zwar nicht wirklich eine perfekte Location dafür…aber ich habe versucht das beste daraus zu machen.

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Objektiv:   35.0 mm f/1.4     Brennweite:   35 mm
Blende:   f/1.8     Belichtungszeit:   1/4000 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Auto exposure

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Objektiv:   70.0-200.0 mm f/2.8     Brennweite:   70 mm
Blende:   f/2.8     Belichtungszeit:   1/2000 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Auto exposure

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Objektiv:   70.0-200.0 mm f/2.8     Brennweite:   98 mm
Blende:   f/6.3     Belichtungszeit:   1/400 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Auto exposure

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Objektiv:   24.0 mm f/1.4     Brennweite:   24 mm
Blende:   f/1.4     Belichtungszeit:   1/4000 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Auto exposure

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Objektiv:   70.0-200.0 mm f/2.8     Brennweite:   155 mm
Blende:   f/4.0     Belichtungszeit:   1/800 s
ISO:   200     Belichtungsmodus:   Auto exposure

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Objektiv:   70.0-200.0 mm f/2.8     Brennweite:   70 mm
Blende:   f/4.0     Belichtungszeit:   1/1000 s
ISO:   200     Belichtungsmodus:   Auto exposure

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Objektiv:   70.0-200.0 mm f/2.8     Brennweite:   120 mm
Blende:   f/4.0     Belichtungszeit:   1/250 s
ISO:   200     Belichtungsmodus:   Auto exposure

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Objektiv:   35.0 mm f/1.4     Brennweite:   35 mm
Blende:   f/1.4     Belichtungszeit:   1/640 s
ISO:   400     Belichtungsmodus:   Manual exposure

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Objektiv:   35.0 mm f/1.4     Brennweite:   35 mm
Blende:   f/1.4     Belichtungszeit:   1/100 s
ISO:   400     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Am Abend konnte ich natürlich nicht still sitzen und musste aktiv sein…nochmal raus gehen. Warum eigentlich nicht einfach ein paar Nordlichter direkt in der Stadt fotografieren?
Auf alle Fälle eine Herausforderung aufgrund der Lichtsituation.
Ich war schon eine Weile unterwegs, fast auf dem Rückweg, als auf einmal das Feuerwerk los ging.

Einfach unglaublich…die Sonne hat nochmal alles gegeben und man konnte mit bloßen Augen die rote Streifen sehen.

Ich bin schon wieder umhergesprungen wie ein kleines Kind.

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Objektiv:   24.0 mm f/1.4     Brennweite:   24 mm
Blende:   f/2.2     Belichtungszeit:   1 s
ISO:   2500     Belichtungsmodus:   Manual exposure

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Objektiv:   18.0-35.0 mm f/3.5-4.5     Brennweite:   18 mm
Blende:   f/3.5     Belichtungszeit:   3 s
ISO:   2500     Belichtungsmodus:   Manual exposure

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Objektiv:   18.0-35.0 mm f/3.5-4.5     Brennweite:   18 mm
Blende:   f/3.5     Belichtungszeit:   3 s
ISO:   2500     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Kurzer Anruf bei Benjamin…wir müssen nochmal raus aus der Stadt und unser Glück probieren. Doch leider hielt die atemberaubende Show nur vielleicht maximal 5min.

Auch unsere große Geduld hat uns nicht geholfen, die Nordlichter wollten einfach nicht noch einmal mit geballter Kraft zurückkommen…doch das macht das Ganze auch irgendwie spannend. Man weiß einfach nicht wann es soweit ist und kann es sehr schlecht planen. Dabei muss man auch sagen, dass wir in den Tagen einfach perfekte Bedingungen hatten.

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Objektiv:   24.0 mm f/1.4     Brennweite:   24 mm
Blende:   f/1.8     Belichtungszeit:   2 s
ISO:   2500     Belichtungsmodus:   Manual exposure

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Objektiv:   24.0 mm f/1.4     Brennweite:   24 mm
Blende:   f/2.5     Belichtungszeit:   4 s
ISO:   2500     Belichtungsmodus:   Manual exposure

The Arctic Adventure – Lofoten // Part III

Nach den langen anstrengenden Tagen mit der Jagd nach Polarlichtern ist es echt nicht easy früh aufzustehen. Die Tage werden im März schon wieder richtig lang und man gewinnt pro Monat knappe 2h an Tageszeit…einfach irre wie schnell das geht.
Am 3. Tag hatten wir uns das Ziel Sonnenaufgang gesetzt, als Location sollte es der Bilderbuchort Reine sein. Ein Besuch dieses Örtchens gehört auf jedenfall zu den Must Sees während eurer Lofoten Reise.
The Arctic Adventure – Lofoten // Part III weiterlesen

The Arctic Adventure – Lofoten // Part II

Wie aufregend war bitte Tag 1 und was hatten wir alles schon erlebt?! Aufgrund der erfolgreichen Polarlichterjagd war die Nacht recht kurz, doch zum Sonnenaufgang hatten wir es nicht raus geschafft. Und so starteten wir recht entspannt…doch wie wird wohl der neue Tag verlaufen? Genauso spannend oder kann Tag 1 sogar getopt werden? The Arctic Adventure – Lofoten // Part II weiterlesen

Perspektiven, Kontraste und Symmetrien

Bei Facebook hatte ich es ja schon angedeutet und nachdem ich das GO von meiner Agentur habe, kann ich auch diesen Artikel veröffentlichen.

Meine Agentur Mauritius Images kam auf mich zu und fragte mich, ob ich nicht Bock hätte einen Artikel für das Visuell Magazin über meine Architekturfotografie zu schreiben. Geil…bei sowas bin ich doch immer dabei!
Zum einen macht es mir Spaß über meine Leidenschaft zu schreiben und zum Anderen ist es auch eine große Ehre für mich.
Meine Zeilen auf meinem kleinen Blog erreichen nicht wirklich viele Leute und ein Magazin zum Anfassen ist für mich noch immer etwas besonderes…auch im digitalen Zeitalter.

So genug geschwafelt, ich habe den Artikel als Extrakt für euch:

Hier gehts zum Artikel

Ein Fotoblog von Steve Simon