Küstentraum Algarve – Part V

Nun ist mittlerweile eigentlich schon Winter, wir sind 2 Tage vor Weihnachten und kein Schnee weit und breit! Daher werde ich euch einfach weiter mit sonnigen Bildern aus Portugal quälen…hehe
Ja richtig, ich bin immer noch nicht durch mit Zeigen. Der Weihnachtsstress tut sein übriges und außerdem kommen in den nächsten Monaten noch Dinge wie ein erneuter Umzug hinzu. Es wird definitiv nicht langweilig, aber die Zeit, welche mir für die Fotografie bleibt wohl auch nicht mehr!
Morgen geht es über die Feiertage nach Zittau in meine Heimat. Vielleicht schaff ich es ja sogar von dort ein paar schöne Bilder mitzubringen?! Wobei es wohl auch dort nix mit weißer Weihnacht wird.

Aber nun zurück nach Portugal…an die Algarve. Am fünften Tag waren wir in der Nähe von Lagos unterwegs und endlich hatten wir eine schöne portugiesische Stadt gefunden! Dazu hatten wir einfach wundervollstes Sommerwetter und konnten dabei die kleinen Gässchen erkunden. Anschließend haben wir das Wetter und die Aussicht auf der Hafenmauer genossen.
Doch das Wetter wollte auch am Strand genutzt werden und so sind wir weiter in Richtung Ponta da Piedade, wo auch wundervolle Felsformationen auf einen warten…


EXIF

Objektiv:   10.0-20.0 mm f/4.0-5.6     Brennweite:   11.5 mm
Blende:   f/10.0     Belichtungszeit:   25 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Insgesamt war deutlich mehr los gewesen in dieser Gegend und bei dem wundervollen Wetter. Überall Boote, Kajaks und gut gelaunte Menschen. Die Strände sind leider recht klein und viele der Traumstrände sind nur vom Wasser aus erreichbar. Fährt man hier in der Saison hin, dann hat man wohl schlechte Karten oder muss mit einem Bötchen an der Küste entlang schippern.

Unser eigentliches Tagesziel war der Sonnenuntergang am Cap de Sao Vicente. Mitten auf einer Steilküste endet das Cap mit einem Leuchtturm. Das Licht dieses Leuchtturms ist wohl auch das erste was man als Seefahrer sieht, wenn man auf Europa zusteuert. Wirklich spannend dann in diese „Unendlichkeit“ hinaus aufs Meer zu schauen.
Wir waren nicht die einzigen zu dieser Zeit…wirklich viele Leute strömten an diesen Ort, um den Sonnenuntergang zu betrachten. Nur sind wir auf die andere Seite gelaufen, um auch ein schönes Fotomotiv zu erhalten und nicht nur übers Meer zu schauen.

Der Ort war wirklich wundervoll…in der Tiefe hörte man die Wellen an den Felsen schäumen und in der Ferne ging die Sonne so langsam hinterm Horizont unter. Einfach ein Moment zum Genießen und wo ich immer wieder froh bin die Fotografie als Leidenschaft gefunden zu haben. So habe ich mir vorher nie genug Zeit für solch wundervolle Momente und Orte genommen. Doch hier kann man einfach die Seele baumeln lassen und den Moment genießen! Ein Pärchen neben uns verlobte sich sogar, ein perfekter Ort dafür wie ich finde!
Leider war die Sonne nicht ganz auf meiner Seite und es wurde diesig am Horizont. Der Sonnenuntergang war alles andere als klar, so war dies das letzte Foto, welches ich mitgenommen habe, bevor die Sonne verschwand.


EXIF

Objektiv:   10.0-20.0 mm f/4.0-5.6     Brennweite:   10 mm
Blende:   f/11.0     Belichtungszeit:   1/20 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Doch auch wenn die Sonne schon einige Zeit verschwunden war und es langsam anfing zu dämmern, konnte man gut fotografieren. So ist dieses Foto aufgrund des spannenden Lichts fast auch mein Favorit der insgesamt 3 Varianten!


EXIF

Objektiv:   10.0-20.0 mm f/4.0-5.6     Brennweite:   13 mm
Blende:   f/11.0     Belichtungszeit:   8 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Als es nun immer dunkler wurde, so wurde das Fotografieren immer anspruchsvoller. Das Meer und die Steilküste wurde von der Dunkelheit verschluckt…der Leuchtturm strahlte einem hell entgegen und der Horizont war selbst 1h nach Sonnenuntergang noch super hell! Wenn ich denn schon einmal da bin, dann bleibe ich auch und versuche eine Variante mit Sternen drauf, so meine Gedanken. Ich musste extrem lang warten und hatte nicht eingeplant, dass es wirklich so lang dauert, wenn man genau in die Richtung fotografiert, wo sich die Sonne noch hinterm Horizont befindet. Dreht man sich einmal um, wartete die schwarze Nacht auf einen.
Eigentlich hatte ich mir ein Foto mit den Lichtstreifen des Leuchtturms überlegt. Doch irgendwie habe ich dies nicht einmal ansatzweise hinbekommen. Ab und an sieht man ja solche Bilder im Netz. Lag es am fehlenden Kontrast zum Himmel oder sind die Bilder einfach durch EBV entstanden? Habt ihr vielleicht eine Idee oder Tipps?

Nunja ich fand das folgende Bild mit dem großen Bären dann trotzdem ganz cool.
Aber nun war es wirklich dunkel in meiner Umgebung und ich musste allein über die Felsen zurück klettern. Es gab keinen Weg, sondern man musste querfeldein über spitze Steine stolpern. Bloß gut dass ich immer eine Taschen- sowie Stirnlampe in meinem Fotorucksack habe und genau für solche Momente gerüstet bin. Am Auto angekommen, konnte ich dann tatsächlich noch die Milchstraße mit bloßen Augen sehen…wir waren fernab von großer Lichtverschmutzung (bis auf den Leuchtturm). Ich liebe genau solche Momente und konnte einfach glücklich den Abend ausklingen lassen!


EXIF

Objektiv:   10.0-20.0 mm f/4.0-5.6     Brennweite:   13 mm
Blende:   f/4.5     Belichtungszeit:   25 s
ISO:   800     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Auch wenn es nur ein paar wenige Bilder sind, hoffe ich dass sie euch gefallen…bis Bald!

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