Küstentraum Algarve – Part III

Endlich geht es weiter mit meiner Portugal-Serie. Lagen die fertigen Bilder doch schon einige Tage auf meiner Festplatte! Nur kam ich leider nicht dazu einen passenden Artikel zu schreiben!

Mittlerweile war der 3. Tag gekommen und das Wetter war noch nicht wirklich wie erhofft. Okay es hatte mittlerweile aufgehört mit Regnen, es war warm, nur leider noch immer bewölkt. Wo war die erhoffte Sonne?! Doch man soll ja das Beste daraus machen…also ging es ab mit unserem kleinen Mitsubishi der Küste entlang. Ziel war der Küstenabschnitt Prainha, welcher mich schon während der Recherche begeisterte. Ich war gut vorbereitet und wusste wo wir hin mussten, doch ich habe keinerlei Schild gefunden, welcher auf diese richtig coole Location hindeutet!? Echt komisch…man sollte also gut vorbereitet sein, denn durch Zufall entdeckt man diesen Abschnitt wohl eher seltener.



EXIF

Objektiv:   10.0-20.0 mm f/4.0-5.6     Brennweite:   10 mm
Blende:   f/11.0     Belichtungszeit:   13 s
ISO:   200     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Das Wasser strahlte in einem herrlichsten Türkis und war glasklar. Auch die Felsformationen gepaart mit den wundervollen einsamen Stränden macht die Location sehenswert. Wirklich beeindruckend fand ich die orangefarbenen Gesteinsschichten, welche einen wunderschönen Kontrast abgaben. Ich war wirklich fasziniert und betrachtete diese Felsformation mit ausgiebiger Ruhe! Auch für meine Fotos versuchte ich mir ausreichend Zeit zu lassen und eine „perfekte“ Komposition zu finden.

Doch Achtung!!! Seit ihr oben auf den Klippen, erwarten euch einige Krater, welche zum Glück jedoch gesichert sind. Bisher hatte ich sowas noch nie gesehen und war völlig beeindruckt! Auch im Nachhinein bin ich noch immer beeindruckt, was die Natur über Millionen von Jahren geschaffen hat! Schaut einfach mal bei Google Earth entlang der Algarve und ihr werdet sehen, wie viele „Löcher“ man doch im Erdboden entdeckt…echt faszinierend, vor allem auch deren Entstehungsgeschichte! Seit ihr also vor Ort, dann traut euch auf die dafür vorgesehenen Stege und riskiert einen Blick in die Tiefe, wo das Meer gegen die Felswände peitscht…


EXIF

Objektiv:   10.0-20.0 mm f/4.0-5.6     Brennweite:   10 mm
Blende:   f/8.0     Belichtungszeit:   1/80 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Auch wenn es schon fast Mittagszeit war, konnte man an diesem Tag wundervoll fotografieren. Sagt man doch sonst, der Fotograf hat in dieser Zeit Pause, kam mir das bewölkte Wetter ganz entgegen. Vor allem in Südeuropa hätte man sonst aufgrund der sehr hoch stehenden Sonne extrem harte Schatten. Hier bot sich mir allerdings ein schön diffuses Licht, was einem auch die Belichtung etwas erleichtert.

Auch in die andere Richtung der Küste bietet sich einem ein fotogener, Algarve typischer Ausblick…


EXIF

Objektiv:   10.0-20.0 mm f/4.0-5.6     Brennweite:   10 mm
Blende:   f/11.0     Belichtungszeit:   25 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure


EXIF

Objektiv:   10.0-20.0 mm f/4.0-5.6     Brennweite:   10 mm
Blende:   f/11.0     Belichtungszeit:   25 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Anschließend spazierten wir noch ein wenig den Klippen entlang und genossen den Anblick…ich hätte ewig an diesem Ort bleiben können. Wie ich bereits zu Anfang des Artikels geschrieben habe, faszinierten mich vor allem die vorherrschenden Farben und so musste ich dies noch einmal in einer Detailaufnahme festhalten. Dieser Ort bietet sich förmlich an erkundet zu werden und so kann man sich in Prainha sehr gut die Zeit vertreiben!


EXIF

Objektiv:   10.0-20.0 mm f/4.0-5.6     Brennweite:   20 mm
Blende:   f/9.0     Belichtungszeit:   1/50 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Gegen Nachmittag kam doch wirklich für ein paar Stunden die Sonne ab und an durch die dicke Wolkendecke. Also nix wie ab zum Strand und ein wenig das Wetter genießen. Es hat nicht lang gedauert und immer mehr Leute strömten in Richtung Strand…hatten doch alle darauf gewartet nach den letzten verregneten Tagen. Auch der Atlantik war mit ca. 22°C noch wirklich warm Ende September und ich musste die Chance direkt nutzen!

Für den Abend wollte ich nach Ferragudo, im Reiseführer als kleiner, romantischer Fischerort beschrieben. Vor Ort kam allerdings Enttäuschung auf…der Ort war dreckig und nicht wirklich sehenswert. Vor allem nicht so sehr um die nächsten 2h bis Sonnenuntergang zu verbringen. Meiner Freundin zu liebe habe ich also auf meine Fotos zur Dämmerung verzichtet. Doch ganz ohne wollte ich auch nicht wieder abhauen, denn vom Strand aus hat man einen herrlichen Blick auf das Örtchen. Passt eigentlich nicht zu meiner Beschreibung oder?! 🙂 Aber es war wirklich tote Hose und das im Reiseführer Beschriebene konnte ich im Ort nun wirklich nicht finden. Also habe ich versucht ein paar Varianten mit den Booten im Vordergrund auszuprobieren…doch ist es mir gelungen diese erfolgreich ins Bild einzubeziehen?


EXIF

Objektiv:   10.0-20.0 mm f/4.0-5.6     Brennweite:   11.5 mm
Blende:   f/11.0     Belichtungszeit:   25 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure


EXIF

Objektiv:   10.0-20.0 mm f/4.0-5.6     Brennweite:   10 mm
Blende:   f/11.0     Belichtungszeit:   25 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure


EXIF

Objektiv:   10.0-20.0 mm f/4.0-5.6     Brennweite:   10 mm
Blende:   f/10.0     Belichtungszeit:   25 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Anstatt also noch länger auf den Sonnenuntergang zu warten, hatten wir uns dazu entschieden zurück nach Carvoeiro zu düsen und lieber lecker Essen zu gehen und den Abend noch ein wenig zu genießen.
Das Wetter war ja noch immer nicht umwerfend und ein paar Tage blieben uns ja noch in Portugal…

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