Berchtesgadener Land – Teil 3

Nachdem es im zweiten Teil ausschließlich Bilder vom Sonnenaufgang gab, geht es heut im dritten Teil direkt weiter. Dieser Teil bildet gleichzeitig den Abschluss des kurzen, aber schönen Trips!

Auch wenn der Titel des Artikels Berchtesgadener Land heißt, so haben wir das Gebiet für einen kleinen Ausflug verlassen und sind ins benachbarte Österreich gefahren…ins Salzburger Land. Das Ziel war der Gollinger Wasserfall. Erstens sind Wasserfälle immer sehr schön anzuschauen und des Weiteren konnte ich wieder ein wenig mit Wasser experimentieren.
Es war ein super schöner, heißer Sommertag und blauem Himmel. Für den Urlaub perfekt, zum Fotografieren eher ungeeignet, vor allem im Wald. Ich kannte die Location bisher nicht und wusste daher auch nicht wie der Sonneneinfall zur jeweilen Tageszeit sein wird. Ich hatte also mit sehr hartem Licht zu kämpfen, was die ganze Angelegenheit wesentlich schwieriger gestaltete.
Das schöne an dem Wasserfall ist, dass dieser aus zwei Abschnitten besteht und man direkt bis zur Quelle hoch kann. Jedoch ist der obere Teil fotografisch uninteressant, weshalb es nur den unteren Teil zu sehen gibt.


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Objektiv:   10.0-20.0 mm f/4.0-5.6     Brennweite:   10 mm
Blende:   f/8.0     Belichtungszeit:   1/6 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure


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Objektiv:   10.0-20.0 mm f/4.0-5.6     Brennweite:   10 mm
Blende:   f/13.0     Belichtungszeit:   1/20 s
ISO:   200     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Unaufmerksame Touristen laufen eventuell vorbei, denn ein wenig abseits vom Weg befindet sich eine alte Mühle. Ein wenig den Hang hinab klettern und aufpassen, dass man auf den bemosten Steinen nicht wegrutscht und man gelangt direkt zur Mühle. Festes, nicht rutschiges Schuhwerk wäre hier definitiv von Vorteil gewesen, obwohl ich mich zum Glück artistisch elegant über die Steine bewegen konnte ohne ins Wasser zu fallen.


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Objektiv:   10.0-20.0 mm f/4.0-5.6     Brennweite:   13 mm
Blende:   f/10.0     Belichtungszeit:   1/4 s
ISO:   200     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Auch bei der Mühle war das starke Sonnenlicht ein Problem. Ich kam also nicht drum herum auch hier einen Verlaufsfilter einzusetzen. Das Problem ist dabei dann natürlich, dass man auch abgeschattete Bereiche abdunkelt.


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Objektiv:   10.0-20.0 mm f/4.0-5.6     Brennweite:   14 mm
Blende:   f/8.0     Belichtungszeit:   1/10 s
ISO:   200     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Insgesamt denke ich jedoch das Beste aus der Situation gemacht zu haben und kann nur jedem empfehlen dorthin zu fahren, wenn man schon mal in der Nähe ist. Vor allem in fotografischer Hinsicht, denn es macht einfach Spaß dort bei dieser Location am/im Wasser zu hocken und sich auszutoben. Den ein oder anderen Blick scheint man anscheinend auch zu bekommen, denn anscheinend wurde ich auch mehrmals abgelichtet, wie ich da unten am Fluss mit Stativ am Arbeiten war 😀


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Objektiv:   10.0-20.0 mm f/4.0-5.6     Brennweite:   10 mm
Blende:   f/11.0     Belichtungszeit:   1/4 s
ISO:   200     Belichtungsmodus:   Manual exposure


EXIF

Objektiv:   10.0-20.0 mm f/4.0-5.6     Brennweite:   14 mm
Blende:   f/11.0     Belichtungszeit:   1/6 s
ISO:   200     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Auf dem Rückweg nach Deutschland lag die Rossfeld-Panoramastraße direkt auf dem Weg. Oben an der höchsten Alm haben wir gehalten und einen kleinen Stop eingelegt. Wenigstens einmal wollte ich während unseres Aufenthalts in den Alpen eine Buttermilch trinken. Es gibt sie an jeder Alm und ich hatte es bisher noch nie getrunken. Nach dem ersten Schluck hatte ich es allerdings schon bereut. Mein ganzes Gesicht hat sich verzogen und ich kann echt nicht verstehen wieso das Getränk so bliebt ist! Ganz klare Empfehlung zum nicht kaufen.


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Objektiv:   10.0-20.0 mm f/4.0-5.6     Brennweite:   15 mm
Blende:   f/9.0     Belichtungszeit:   1/80 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Einen weiteren Stop haben wir an der Brücke am Hang gemacht, von welcher man einen weitreichenden Blick auf Österreich hat.


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Objektiv:   55.0-200.0 mm f/4.0-5.6     Brennweite:   80 mm
Blende:   f/8.0     Belichtungszeit:   1/250 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure


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Objektiv:   55.0-200.0 mm f/4.0-5.6     Brennweite:   116 mm
Blende:   f/8.0     Belichtungszeit:   1/200 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Im Folgenden habe ich einfach mal ein Panorama gemacht, wobei ich es fotografisch im Nachhinein eher als langweilig empfinde. Aber es bietet halt mal einen guten Überblick über die Region.


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Objektiv:   10.0-20.0 mm f/4.0-5.6     Brennweite:   20 mm
Blende:   f/9.0     Belichtungszeit:   1/100 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Da es wirklich ein sehr heißer Tag war, wollten wir den restlichen Nachmittag gemütlich am Wasser verbringen. Also ging es nochmal an den Königssee…warum nicht, die Umgebung ist herrlich. Aber die Möglichkeit zum Liegen ist eher begrenzt und doch sehr unbequem.


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Objektiv:   55.0-200.0 mm f/4.0-5.6     Brennweite:   72 mm
Blende:   f/8.0     Belichtungszeit:   1/100 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Auto exposure

Gegen Abend ging es nach Berchtesgaden. Die wenigen sehenswerten Gassen hatten wir innerhalb kürzester Zeit abgelaufen. In einem der Restaurants hatten wir uns gestärkt, da der Tag noch nicht zu Ende sein sollte. Über Berchtesgaden befindet sich eine kleine Kapelle mit Bänken am Hang. Von diesem Ort hat man einen herrlichen Blick auf den Watzmann und kann den Abend in aller Ruhe ausklingen lassen.


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Objektiv:   10.0-20.0 mm f/4.0-5.6     Brennweite:   14 mm
Blende:   f/11.0     Belichtungszeit:   1/3 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Nach über einer Stunde Warten und Genießen, war es langsam ausreichend dunkel um nächtliche Bilder zu machen. Der Watzmann war zum Glück noch immer frei von Wolken und auch die Sterne kamen langsam zum Vorschein. Ich hatte mich schon sehr gefreut, denn noch ein wenig warten und die Sterne würden noch besser zur Geltung kommen. Doch die Gelegenheit wurde mir leider zu nichte gemacht. Mitten in einem Foto kam auf einmal ein Auto angefahren und stellte sich natürlich genau vor die Kapelle. Ich wollte gerade bitten umzuparken, da kam aber der Rest der Dorfjugend und parkte die Stelle mit 5 Autos zu. Tja der Platz wurde dann zum abendlichen Trinken erklärt und ich konnte doch ein wenig enttäuscht abziehen.


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Objektiv:   10.0-20.0 mm f/4.0-5.6     Brennweite:   14 mm
Blende:   f/7.1     Belichtungszeit:   25 s
ISO:   400     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Der letzte komplette Tag im Berchtesgadener Land brach an. Die Sonne lachte am frühe Morgen, doch das Wetter zog extrem schnell an diesem Tag. Am Vormittag sind wir in die Wimbachklamm gegangen, welche direkt im Ort Ramsau liegt. Die direkte Klamm ist zwar nur 200m lang, dennoch sind die sich durchbewegenden Wassermassen immer wieder beeindruckend wenn man solch eine Klamm besichtigt. Überblickfotos der Klamm sind schwierig, da man sich stets auf einem Steg bewegt und natürlich auch einige Leute unterwegs sind. Daher habe ich mich eher darauf beschränkt verschiedene Details einzufangen.


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Objektiv:   17.0-50.0 mm f/2.8     Brennweite:   50 mm
Blende:   f/11.0     Belichtungszeit:   1/5 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure


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Objektiv:   17.0-50.0 mm f/2.8     Brennweite:   40 mm
Blende:   f/9.0     Belichtungszeit:   1/13 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure


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Objektiv:   17.0-50.0 mm f/2.8     Brennweite:   35 mm
Blende:   f/11.0     Belichtungszeit:   1/3 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure


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Objektiv:   17.0-50.0 mm f/2.8     Brennweite:   50 mm
Blende:   f/11.0     Belichtungszeit:   1/1 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure


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Objektiv:   17.0-50.0 mm f/2.8     Brennweite:   18 mm
Blende:   f/6.3     Belichtungszeit:   1/20 s
ISO:   200     Belichtungsmodus:   Manual exposure


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Objektiv:   17.0-50.0 mm f/2.8     Brennweite:   50 mm
Blende:   f/11.0     Belichtungszeit:   1/3 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Als wir die Klamm verließen zog sich das Wetter immer weiter zu. Ich habe noch zwei Fotos am Fluss gemacht, als es dann auch begann wie aus Eimern zu regnen. Also musste ich schnell das Kameraequipment einpacken und den Rucksack wasserdicht machen.


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Objektiv:   10.0-20.0 mm f/4.0-5.6     Brennweite:   10 mm
Blende:   f/11.0     Belichtungszeit:   1/10 s
ISO:   200     Belichtungsmodus:   Manual exposure


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Objektiv:   10.0-20.0 mm f/4.0-5.6     Brennweite:   11 mm
Blende:   f/11.0     Belichtungszeit:   1/5 s
ISO:   200     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Zum Glück hielt der Regen nicht so lang an. Kurz aber heftig, jedenfalls waren wir komplett nass. Doch als wir zurück am Auto waren beobachtete ich, dass hinter dem Regen die Wolkendecke direkt aufriss und die Berggipfel frei machte. Wir hatten eh noch keinen Plan für den weiteren Tagesverlauf und so hieß es Risiko. Es ging rauf auf den Jenner, man kann es ja probieren und vielleicht hat man ja Glück mit der Sicht. Meine Vermutung der relativ guten Sicht bestätigte sich als wir am Gipfel ankamen.


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Objektiv:   10.0-20.0 mm f/4.0-5.6     Brennweite:   10 mm
Blende:   f/11.0     Belichtungszeit:   1/60 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Vom Jenner hat man einen herrlichen Blick auf dem im Tal gelegenen Königssee und die gegenüberliegende Ostwand des Watzmann, auch wenn sich der Gipfel leider hinter Wolken verbarg.


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Objektiv:   10.0-20.0 mm f/4.0-5.6     Brennweite:   12 mm
Blende:   f/11.0     Belichtungszeit:   1/60 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure


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Objektiv:   17.0-50.0 mm f/2.8     Brennweite:   17 mm
Blende:   f/8.0     Belichtungszeit:   1/250 s
ISO:   200     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Ganz oben auf dem Gipfel angekommen bietet sich einem ein 360° Blick. Es war atemberaubend wie schnell die Wolken an einem vorbei zogen. Das musste ich einfach in der Umgebung festhalten. Also habe ich meinen schönen 1000x Filter vor das Objektiv geschraubt und folgende Langzeitbelichtung gemacht. Durch die vorbei rasenden Wolken änderte sich die Lichtsituation natürlich ständig. Doch hier empfand ich es als sehr spannend, dass sich der Vordergrund im Schatten hüllt, der Hintergrund dagegen von der Sonne angestrahlt wird.


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Objektiv:   10.0-20.0 mm f/4.0-5.6     Brennweite:   10 mm
Blende:   f/11.0     Belichtungszeit:   8 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Zum Abschluss haben wir auf der Sonnenterrasse mit Blick auf den Gipfel noch ein wenig den Tag genossen. Dabei kam mir dann auch die Idee zum abschließenden Foto.


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Objektiv:   10.0-20.0 mm f/4.0-5.6     Brennweite:   20 mm
Blende:   f/14.0     Belichtungszeit:   156 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Damit endeten auch schon die wenigen, aber doch schönen Tage in dieser Gegend. Aber eigentlich reichte die Zeit auch vollkommen aus, um die schönsten Punkte zu besichtigen. Es war ein wenig Zeit für Action. Daher ging es im anschließenden Wochenende nach Österreich zum Wildwasser-Rafting und Canyoning. Es hat super viel Spaß gemacht und ich kann es definitiv jedem mal empfehlen, der mal Lust auf etwas anderes hat!

Wie immer hoffe ich, dass euch auch diese kleine Serie gefallen hat und ich bin natürlich immer offen für Feedback.

2 Gedanken zu „Berchtesgadener Land – Teil 3“

  1. Hallo

    Deine Fotos sehen wirklich fantastisch aus. Du hast bei manchen Aussichtspunkten extrem Glück beim Wetter gehabt. Ein Freund war diesen Sommer auch dort und auf allen „Schnappschüssen“ ist eine dichte graue Wolkendecke zu sehen.

    1. Hey boppat,
      vielen Dank für deine Meinung! Ich hatte auf alle Fälle Glück mit dem Wetter. Wobei einem zusätzlich die Hitze zu schaffen machte und man teils auch recht hartes Licht mit starken Kontrasten vorgefunden hat. Aber Glück ist ganz klar ein Teil den man braucht…ansonsten heißt es halt das Beste aus der Situation machen 🙂

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