The Arctic Adventure – Lofoten // Part I

Endlich geht es los, meine Erzählung vom Lofoten Trip kann beginnen. Vielleicht könnt ihr euch sogar noch daran erinnern, dass ich ein paar Monate vor Abflug einen Aufruf in den Sozialen Medien gestartet hatte?!
Ich habe einen Begleiter für meine Reise gesucht und auch gefunden. Gemeldet hat sich dann Benjamin Diedering bei mir, welchen ich schon länger zumindest übers Netz kannte, doch es wurde endlich Zeit für einen gemeinsamen Trip…

Der Trip begann dann direkt mit einigen Highlights. Wir standen am Check-In und Benjamin hatte seinen Ausweis vergessen. F***?! Was machen wir jetzt? Okay…Ruhe bewahren, Führerschein vorlegen und so tun als wäre nix.
Das ging dann gerade nochmal gut, doch was wird in Oslo und bei unserer Rückreise?!
Es sollte das erste und letzte Mal gewesen sein, dass jemand nach unserem Ausweis gefragt hatte….irgendwie auch lustig bei solch einem Trip.

Vielleicht hattet ihr ja meine Story auf Instagram verfolgt und mitbekommen, dass es nicht der einzige Vorfall war?
Unser Flieger aus Berlin hatte fast 1h Verspätung. In Oslo hatten wir allerdings nur 45min zum Umsteigen (inkl. Koffer holen und neu einchecken). Was das bedeutet, könnt ihr euch wohl denken. Immerhin hatten wir Glück, dass am gleichen Tag noch ein letzter Flieger um 20:20 Uhr nach Harstad (EVE) ging.

Man war ich froh, als wir dann endlich unseren Mietwagen hatten und zu unserer Unterkunft nach Ballstad fahren konnten. Leider lagen noch fast 4h Fahrt vor uns oder etwas mehr?!
Wir haben in dieser Nacht noch Nachtbaustellen kennengelernt, scheint wohl so üblich zu sein in Norwegen. Es wird einfach mal für unbestimmte Zeit die Straße gesperrt und erst wieder geöffnet, wenn die Arbeiten vorbei sind. Letztendlich hatten wir es dann um 02:30 Uhr endlich geschafft.

Am nächsten Morgen ging es dann erstmal auf Ortserkundung und Frühstücken im Supermarkt. Der Ausblick in Ballstad machte auf alle Fälle direkt Bock auf meeeehr.

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Objektiv:   18.0-35.0 mm f/3.5-4.5     Brennweite:   22 mm
Blende:   f/8.0     Belichtungszeit:   1/200 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Nach so viel Text, sollten wir auch erstmal mit Bildern weiter machen oder?! Ich hätte übrigens viel viel mehr Fotos allein vom ersten Tag posten können, wollte es dann aber nicht übertreiben und musste echt einiges streichen.

Als wir dann den Ort verlassen hatten,  klarte der Himmel auf und ab diesem Zeitpunkt sollten wir nichts anderes außer Sonnenschein pur und blauen Himmel sehen.

Die Landschaft auf den Lofoten ist echt beeindruckend und macht einen sprachlos. In Gravdal, einige wenige Kilometer hinter Ballstad mussten wir direkt unseren ersten Stop für diese Stabkirche einlegen.

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Objektiv:   70.0-200.0 mm f/2.8     Brennweite:   95 mm
Blende:   f/5.0     Belichtungszeit:   1/800 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Unsere ersten Ziele waren der Haukland Beach und Uttakleiv, herrliche Strände/Buchten in einer faszinierenden Kulisse.

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Objektiv:   18.0-35.0 mm f/3.5-4.5     Brennweite:   35 mm
Blende:   f/8.0     Belichtungszeit:   1/400 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

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Objektiv:   18.0-35.0 mm f/3.5-4.5     Brennweite:   24 mm
Blende:   f/8.0     Belichtungszeit:   1/250 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

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Objektiv:   18.0-35.0 mm f/3.5-4.5     Brennweite:   31 mm
Blende:   f/8.0     Belichtungszeit:   1/250 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Wie ich ja bereits erwähnte war das Wetter einfach krass. Mit so etwas hatten wir absolut nicht gerechnet. Wenn man sich dieses türkise Wasser anschaut, könnte man fast denken in der Karibik hat es geschneit.

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Objektiv:   18.0-35.0 mm f/3.5-4.5     Brennweite:   24 mm
Blende:   f/8.0     Belichtungszeit:   1/320 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Wir sammelten unsere ersten Meter zu Fuß im Schnee und mussten schnell Erfahrung machen, was dies bedeutet. Gerade wenn man abseits der Wege unterwegs ist und über Steine springt, muss man sich daran gewöhnen bis zum Knie oder sogar zur Hüfte zu versinken.

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Objektiv:   18.0-35.0 mm f/3.5-4.5     Brennweite:   18 mm
Blende:   f/11.0     Belichtungszeit:   1 s
ISO:   50     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Mit auf meine Reise kam natürlich auch meine DJI Mavci Drohne. Man war ich heiß darauf das Teil endlich in passender Umgebung freizulassen. Ich mein irgendwie braucht man natürlich auch die entsprechende Kulisse, um geile Aufnahmen zu machen.

Von daher könnt ihr euch schon jetzt auf Fotos von Oben freuen und es sind überhaupt die ersten, welche ich hier auf dem Blog davon veröffentliche.

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Objektiv:   26.3 mm f/2.2     Brennweite:   4.7 mm
Blende:   f/2.2     Belichtungszeit:   1/950 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Auto exposure

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Objektiv:   50.0 mm f/1.4     Brennweite:   50 mm
Blende:   f/8.0     Belichtungszeit:   1/200 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Auto exposure

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Objektiv:   50.0 mm f/1.4     Brennweite:   50 mm
Blende:   f/8.0     Belichtungszeit:   1/200 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Auto exposure

Den Sonnenuntergang wollten wir von Vareid aus genießen. Hier waren wir leider echt viel zu spät dran. Leider wussten wir noch gar nicht genau wohin und hatten keine Zeit uns die Location anzuschauen. Auf dem Weg zum Strand haben wir uns dann erstmal wirklich komplett durch den Tiefschnee gekämpft, doch die Sonne war kurz davor hinter den Bergkipfeln zu verschwinden.

Mit Schnee in den Stiefeln hieß es dann also innerhalb von Sekunden das Beste aus der Situation zu machen.

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Objektiv:   18.0-35.0 mm f/3.5-4.5     Brennweite:   32 mm
Blende:   f/8.0     Belichtungszeit:   1/1 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Okay das wars…oder doch nicht?! Was tun, wenn man die Sonne am Boden nicht mehr sieht? Richtig, man schickt die Drohne in die Luft und versucht von dort aus die letzten Sonnenstrahlen einzufangen.

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Objektiv:   26.3 mm f/2.2     Brennweite:   4.7 mm
Blende:   f/2.2     Belichtungszeit:   1/250 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Auto exposure

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Objektiv:   26.3 mm f/2.2     Brennweite:   4.7 mm
Blende:   f/2.2     Belichtungszeit:   1/470 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Auto exposure

Kurz nach Sonnenuntergang ging es dann ins kleine Örtchen Ramberg. Vom Wellenbrecher am Hafen, hatte man dann einen super Blick über die komplette Bucht.

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Objektiv:   18.0-35.0 mm f/3.5-4.5     Brennweite:   35 mm
Blende:   f/8.0     Belichtungszeit:   1/15 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

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Objektiv:   50.0 mm f/1.4     Brennweite:   50 mm
Blende:   f/8.0     Belichtungszeit:   8 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Auf der anderen Seite erwartete einen dann einer der typischen kleinen Häfen und man merkt, was die Lofoten prägt…der Fischfang. Noch immer scheint die Fischerei die wichtigste Einnahmequelle zu sein, auch wenn viele der klassischen roten Fischerhütten mittlerweile in Ferienunterkünfte umgebaut werden.

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Objektiv:   50.0 mm f/1.4     Brennweite:   50 mm
Blende:   f/3.2     Belichtungszeit:   1/60 s
ISO:   400     Belichtungsmodus:   Manual exposure

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Objektiv:   50.0 mm f/1.4     Brennweite:   50 mm
Blende:   f/3.2     Belichtungszeit:   1/60 s
ISO:   400     Belichtungsmodus:   Manual exposure

So langsam knurrte der Magen und es wurde Zeit für ein Abendessen. Auf dem Weg zurück ging es dann aber nochmal an der durchaus bekannten Location Flakstad vorbei. Vom Strand aus hat man einen sehr fotogenen Blick auf die Bergkulisse. Je nach Wasserstand und Aufnahmewinkel kann man dann perfekte Spiegelungen auf den Kamerasensor bannen.

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Objektiv:   18.0-35.0 mm f/3.5-4.5     Brennweite:   18 mm
Blende:   f/8.0     Belichtungszeit:   1/2 s
ISO:   400     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Und endlich gemeinsam vor der Kamera…The Crew…

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Objektiv:   18.0-35.0 mm f/3.5-4.5     Brennweite:   22 mm
Blende:   f/7.1     Belichtungszeit:   1/2 s
ISO:   400     Belichtungsmodus:   Manual exposure

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Objektiv:   18.0-35.0 mm f/3.5-4.5     Brennweite:   32 mm
Blende:   f/9.0     Belichtungszeit:   6 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Wir sind deutlich nördlich vom Polarkreis. Die Tageszeit ist Anfang März schon angenehm lang, aber interessant zu sehen war die erstaunlich lange Dämmerung. Man musste knapp 2h warten bis es dunkel genug war, um auf Polarlichterjagd zu gehen. Nach einer kleinen Stärkung ging es dann also nochmal raus in die Kälte.

Was soll ich sagen…das Glück war auf unserer Seite. Direkt am ersten Abend bekamen wir eine wundervolle Lichtershow zu sehen. Am Anfang war die Intensität noch ziemlich gering…die Kamera konnte jedoch schon eine deutliche Aktivität aufnehmen.

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Objektiv:   35.0 mm f/1.4     Brennweite:   35 mm
Blende:   f/1.6     Belichtungszeit:   6 s
ISO:   3200     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Mittlerweile hatte ich schon einige Male Nordlichter gesehen. Auf Island und in Schweden hatte ich erlebt, was für ein Spektakel am Himmel möglich war…die Vorfreude stieg immer mehr und ich hoffte auf eine richtige Feuershow.

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Objektiv:   35.0 mm f/1.4     Brennweite:   35 mm
Blende:   f/1.4     Belichtungszeit:   6 s
ISO:   3200     Belichtungsmodus:   Manual exposure

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Objektiv:   35.0 mm f/1.4     Brennweite:   35 mm
Blende:   f/1.4     Belichtungszeit:   6 s
ISO:   3200     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Wir wechselten zum Haukland Beach…einer Location welche uns Glück bringen sollte…

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Objektiv:   24.0 mm f/1.4     Brennweite:   24 mm
Blende:   f/1.6     Belichtungszeit:   6 s
ISO:   3200     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Kurze Zeit nach Ankunft explodierte der Himmel. Wir standen fassungslos wie kleine Kinder auf den rutschigen Steinen des Strandes und wussten gar nicht so richtig, was wir nun tun sollten…
Die Lichter erstrahlten genau hinter bzw. über uns, natürlich genau dort wo nicht unser geplantes Motiv war.

Aber genau so ist es halt mit den Nordlichtern und das sollten wir die Tage noch lernen. Man kann einfach nicht genau vorhersagen wann & wo sie auftreten. Man kann sich zwar vorbereiten und die aktuellen Vorhersagen checken, doch irgendwie hat es an diesen Tagen bei uns nicht wirklich gut funktioniert.

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Objektiv:   24.0 mm f/1.4     Brennweite:   24 mm
Blende:   f/1.4     Belichtungszeit:   4 s
ISO:   3200     Belichtungsmodus:   Manual exposure

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Objektiv:   24.0 mm f/1.4     Brennweite:   24 mm
Blende:   f/1.8     Belichtungszeit:   4 s
ISO:   3200     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Dieser kurze Moment war der Wahnsinn und wie man in diesem Panorama erkennen kann, waren sogar Rottöne vertreten, was für eine starke Aktivität spricht.

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Objektiv:   24.0 mm f/1.4     Brennweite:   24 mm
Blende:   f/1.4     Belichtungszeit:   4 s
ISO:   3200     Belichtungsmodus:   Manual exposure

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Objektiv:   24.0 mm f/1.4     Brennweite:   24 mm
Blende:   f/1.6     Belichtungszeit:   6 s
ISO:   3200     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Was für ein erster Tag?! Die Polarlichter waren direkt die Highlights. Ich mein soviel Glück mit den Bedingungen hat man selten. Wenn ich an diese Momente zurückdenke, habe ich noch immer ein Lächeln auf den Lippen und die Gänsehaut kommt so langsam zurück. Ein Phänomen, welches man nicht oft genug sehen kann und jaaa es lohnt sich völlig durchgefroren die Nacht um die Ohren zu schlagen.

Die Landschaft der Lofoten hat mich wiedermal zutiefst beeindruckt und ich weiß immer mehr,  wie sehr mir die nordische Landschaft gefällt. Wir hatten nun erst den 1. Tag hinter uns und ich konnte die nächsten kaum erwarten.

3 Gedanken zu „The Arctic Adventure – Lofoten // Part I“

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