Island – Feuer, Eis und Dosenbier XIV

Oh man, sollen jetzt tatsächlich schon 2 Wochen um sein? Mittlerweile hatten wir die Insel auch schon 1x umrundet…ich glaub es geht in Richtung nach Hause. Doch vorher wollten wir unseren letzten vollen Tag natürlich noch nutzen. Für diesen hatten wir uns Reykjavik ausgesucht, wenigstens einen kurzen Abstecher in die Hauptstadt wollten wir uns gönnen, hatten wir doch die komplette Reise Natur pur.

Erst einmal mussten wir mit dem großen Womo in der Stadt einen geeigneten Parkplatz suchen. Nach ein paar Runden rund um die Hallgrímskirkja hatten wir dann endlich Glück. Die Kirche ist definitiv fotogen, dass muss man ihr lassen.


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Objektiv:   14.0 mm f/2.8     Brennweite:   14 mm
Blende:   f/3.2     Belichtungszeit:   1/40 s
ISO:   800     Belichtungsmodus:   Auto exposure

Leider musste ich die Kirche anschneiden, da vor mir ständig Leute mit Selfie Stocks vor die Kamera liefen. Auch eine Langzeitbelichtung von ca 3 Minuten brachte kein Erfolg 😀


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Objektiv:   18.0-35.0 mm f/3.5-4.5     Brennweite:   22 mm
Blende:   f/9.0     Belichtungszeit:   1/125 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure


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Objektiv:   18.0-35.0 mm f/3.5-4.5     Brennweite:   20 mm
Blende:   f/9.0     Belichtungszeit:   1/125 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Die Stadt ist wirklich wunderschön und hatte es mir sofort angetan. Mich begeisterte vor allem der süße Kleinstadtflair mit vielen kleinen gemütlichen Gassen, Cafés oder Stores. Natürlich musste ich auch dem Konzerthaus Harpa einen Besuch abstatten, was eine wirklich interessante Innenarchitektur bietet. Irgendwie passte dies aber nicht in meine Island-Artikelserie, da diese doch recht landschaftlich bleiben soll.
Nach einer kleinen Stärkung im Café konnten wir uns noch ein wenig mehr vom Städtchen anschauen, die Kamera blieb dabei aber oft in der Tasche.


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Objektiv:   18.0-35.0 mm f/3.5-4.5     Brennweite:   35 mm
Blende:   f/8.0     Belichtungszeit:   1/200 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Nun gut…Beton gibt es auch in Deutschland wieder genug…also nix wie raus aufs Land zu unserem letzten Übernachtungsplatz im Wohnmobil. Ich hatte uns das Kap Reykjanesta herausgesucht. Auf dem Weg dorthin staunten wir nicht schlecht, als wir das Geothermalgebiet Gunnuhver fanden. Meiner Meinung nach noch eine Stufe heftiger, als das bekanntere Hverarönd. Es ist zwar nicht wirklich fotogen, doch ich fand das ganze Geblubber und die sprudelnden Quellen echt abgefahren.

Der Parkplatz an der Küste bot uns dann einen wundervollen Platz zum Schlafen, wo man viel entdecken konnte.


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Objektiv:   18.0-35.0 mm f/3.5-4.5     Brennweite:   18 mm
Blende:   f/10.0     Belichtungszeit:   4 s
ISO:   50     Belichtungsmodus:   Manual exposure

An dieser Klippe hatte ich dann zum Abschluss noch ein negatives Erlebnis mit zwei jüngeren Schweizern, welche sich an dieser Klippe einen Spaß daraus machten die Erde und Steine abzutreten. Muss sowas sein?! Warum muss man die so schon empfindliche Natur zerstören? Ich hab eh schon immer Respekt, ob das Ganze hält…wenn dann noch irgendwelche Chaoten Hand anlegen, landet man irgendwann im Meer.


EXIF

Objektiv:   18.0-35.0 mm f/3.5-4.5     Brennweite:   20 mm
Blende:   f/9.0     Belichtungszeit:   5 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure


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Objektiv:   18.0-35.0 mm f/3.5-4.5     Brennweite:   24 mm
Blende:   f/9.0     Belichtungszeit:   5 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure


EXIF

Objektiv:   18.0-35.0 mm f/3.5-4.5     Brennweite:   24 mm
Blende:   f/9.0     Belichtungszeit:   6 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Leider sollte es keinen letzten Knallersonnenuntergang geben, aber egal…am letzten Abend wurde zumindest noch die Dämmerung mitgenommen.


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Objektiv:   70.0-200.0 mm f/2.8     Brennweite:   70 mm
Blende:   f/4.0     Belichtungszeit:   1 s
ISO:   100     Belichtungsmodus:   Manual exposure

Im Anschluss gab es dann erstmal noch etwas leckeres zu Essen und wir haben den Abend gemütlich mit ein paar Dosenbier und den Erinnerungen ausklingen lassen.

Die Nacht hatte es dann nochmal in sich. So offen am Meer war natürlich mutig von uns, doch wir hatten uns eigentlich clever hinter der einen Klippe positioniert…dachten wir zumindest. Der Wind pfiff anscheinend drumherum, so dass wir uns fühlten wie auf hoher See.

Am nächsten Tag hieß es dann Wohnmobil putzen und abgabetauglich machen. Hätten wir gewusst, wie die Abgabe abläuft, hätten wir uns dies wohl schenken können 😀

Ach man es war echt schade, dass die Zeit schon rum war. Ich hätte gut und gerne noch auf der Insel bleiben können. Jetzt nochmal einen Jeep ausleihen und ab ins Hochland. Während ich diese Zeilen tippe, kribbelt es schon wieder in den Fingern und die Lust steigt auf. Island ist ein unglaublich, wundervolles Land. Ich glaube ich habe schon 14 Artikel voller Faszination über diese ausgefallene und beeindruckende Landschaft geschrieben, so dass hoffentlich schon alles gesagt ist.

Doch werde ich wieder kommen?! Ich hoffe doch sehr…irgendwann, am liebsten sofort…es hat mich gefesselt. Aber es gibt auch noch so so viel mehr zu Entdecken, so dass meine begrenzte Zeit gar nicht ausreicht. Andererseits wird Island aktuell von solch einem Hype überschwemmt, dass ich nur eins hoffe:

Ich hoffe die Isländer wissen langsam die Besonderheiten ihrer Natur zu schätzen und zu schützen.

Auf ein Wiedersehen im dann hoffentlich noch immer wundervollen Island.


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Objektiv:   70.0-200.0 mm f/2.8     Brennweite:   102 mm
Blende:   f/9.0     Belichtungszeit:   2 s
ISO:   50     Belichtungsmodus:   Manual exposure

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